Lexikon

Unser Online-Lexikon ist nicht nur für Branchenneulinge hilfreich, um sich im Abkürzungsdschungel und Branchenjargon zurechtzufinden, sondern auch Fortgeschrittene finden hier Antworten. Von AktiveX bis ZIP finden Sie hier eine Fülle an Fachtermini, die für Sie entschlüsselt wurden.

 

ActiveX
Eine von dem Hersteller Microsoft speziell für Internet Explorer entwickelte Programmiersprache für das World Wide Web, die auf der OLE (Object Linking and Embedding)-Technologie aufbaut. Da so codierte Anwendungen eine geringere Datenmenge aufweisen, sollen sie sich auch bei einem langsamen Internet-Zugriff noch in adäquater Zeit laden lassen.

ADB
(Abk. für engl. Apple Desktop Bus): Schnittstelle an Apple-Rechnern, die den Anschluss von Tastatur, Maus und anderen Eingabegeräten wie Grafiktabletts erlaubt. Bis zu sieben Geräte lassen sich an einem ADB-Port stecken. Der ADB-Bus wird gegenwärtig von dem USB (Universal Serial Bus) abgelöst.

Additives Farbsystem, additive Farben
Farbsystem auf der Mischung der selbstleuchtenden Spektralfarben Rot, Grün und Blau (RGB) basierend, z.B. bei Farbfernseher oder Farbmonitor.

ADSL

Abkürzung für Asymmetric digital subscriber line, einer neuen Technologie, die es erlaubt über die herkömmlichen Kupferkabel eine höhe Datenmenge zu senden. ADSL unterstützt Übertragungsraten von 1,5 bis 9 Mb/s im Empfang in der sogenannten downstream rate und 16 bis 640 kB/s für das Senden von Daten in der upstream rate. ADSL erfordert eine spezielles ADSL-Modem. Gegenwärtig ist die Technik noch nicht allgemein verfügbar und wird erst in einigen wenigen Gebieten erprobt. Man glaubt allerdings, dass diese Technik in den nächsten Jahren äusserst populär für den Internet-Zugang wird.

Akzidenzen
Drucksachen, die weder Buch, noch Zeitung oder Zeitschrift sind. Zum Beispiel Formulare, Briefbogen, Prospekte. Alle diese «Akzidentia» (Zufälligkeiten) bedurften der gestalterischen Qualität und Flexibilität des Akzidenzsetzens. Der «Erste Akzidenzsetzer» warVorläufer des Type Directors und des Art Directors (siehe dort), und seine Aufträge entsprachen in etwa den Arbeiten des Desktop Publishers von heute.

Akzidenzschriften
sind Handsatzschriften, die nicht für den normalen Lesetext bestimmt sind. Heute werden sie als Headlineschriften bezeichnet.

Alphakanal
Von Bildbearbeitungsprogrammen angebotener Kanal, der für das Maskieren von bestimmten Bildteilen vorgesehen ist und meistens eine Datentiefe von 8 Bit (entspricht 256 Farben) unterstützt.

Marc Andreessen
Marc Andreessen ist am besten bekannt, für sein Engangement bei der Entwicklung der beiden bekanntesten graphischen Webbrowser: NCSA Mosaic und Netscape Navigator. Er ist ausserdem Mitbegründer der Firma Netscape Communications, die er zusammen mit James H. Clark, dem Gründer und ehemalinge Vorsitzenden von Silicon Graphics, im Alter von 22 Jahren aus der Taufe hob. Im November 1998 wurde Netscape Communications an America On-Line (AOL) für einen Aktienwert von 4.2 Milliarden Dollar verkauft.

Ansi Lumen
Eine von der US-amerikanschen Organisation ANSI (American National Standards Institute) festgelegte Masseinheit für den Lichtstrom, der sich aus dem Wert für die Lichtstärke mal dem Wert für den Raumwinkel zusammensetzt. Die Einheit Ansi Lumen wird beispielsweise verwandt, um die Helligkeit von Projektoren zu bestimmen.

Antialiasing
Rechnerisches Verfahren, um bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten zu entschärfen. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe. Dadurch verlieren die Objekte allerdings auch ihre Randschärfe.

Antiqua

Bezeichnung für alle Schriften, die sich von der alten (so die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen) römischen Buchstabenschrift her ableiten. Ausser Fraktur- und Handschriften werden fast alle unsere Schriften – auch die serifenlose sogenannte Linear-Antiqua – mit diesem Begriff bezeichnet.

API
(Abk. für engl. application programming interface):. Eine Schnittstelle für die Funktionsaufrufe einer Benutzeroberfläche respektive eines Betriebssystems wie Windows, über die eine Software Zugriff auf Betriebssystemdienste erhält.

AppleTalk
Apple‘s eingebautes Netzwerkprotokoll, das es erlaubt Dateien über ein lokales Netzwerk auszutauschen und zu drucken.

Applets

Applets sind C- und C++-ähnliche meist kleine Programme, die über das Internet übertragen werden. Sie werden geschrieben, um zum Beispiel ein Objekt zu animieren, eine Berechnung durchzuführen, oder Ähnliches. Um ein Applet zu sehen, benötigt man einen Browser, der den Java-Code interpretieren kann.

ASCII
(American Standard Code for Information Interchance)
Amerikanischer 7-Bit-Standard-Code für die Anordnung der Zeichen innerhalb eines Zeichensatzes auf freiwilliger Basis, der inzwischen international anerkannt wird. Der mit ASCII kodierbare Zeichenumfang besteht aus Gross- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Da es sich um einen amerikanischen Standard handelt, unterliegen die deutschen Umlaute «ä», «ö», «ü» und das «ss» nicht der internationalen ASCII-Norm.

Attachment
Beliebige Datei (Text/Grafik), die an eine E-Mail angehängt wird und mit dieser verschickt werden kann.

Audio- und Video-Streaming

Streaming-Technologien erlauben es, im Internet Audio- und Videodaten in Echtzeit zu übertragen, anstatt die Files erst aus dem Internet herunterzuladen. Auf der Server-Seite sorgt eine Kompressionssoftware dafür, dass die übertragende Datenmenge nicht zu gross wird, auf der Client-Seite ist meist ein Plug-in wie «RealPlayer» zur Dekodierung der Daten notwendig.

Aufsichtsvorlage
Vorlage, die bei der Reproduktion abgeleuchtet wird und aus nichtdurchscheinendem Material bestehen kann. Im Gegensatz dazu ist die Durchsichtsvorlage meist ein Dia, Film oder aus transparentem Material; sie wird von unten bzw. von hinten durchleuchtet.

Authoring-Tool
Ein Programm, mit dem man unterschiedliche Medien (Grafik, Ton, Sprache und Text) mit Animationen und digitalisierten Filmsequenzen verknüpft und Präsentationen erstellt, bei denen die späteren Nutzer interaktiv eingreifen und den Ablauf bestimmen können.

Backbone
Der Teil eines Netzwerkes, der mehrere kleinere Netzwerke mit einer hohen Geschwindigkeit und einer hohen Bandbreite miteinander verbindet.

Batch-Konvertierung
Das automatische Konvertieren von mehreren Bilddateien hintereinander entsprechend vorher getroffener Einstellungen.

Barock-Antiqua
Schriftklasse III von DIN 16518; Klasse von Antiquaschriften, die zwischen der Renaissance-Antiqua und der Klassizistischen Antiqua stehen (daher auch Antiqua des Übergangsstils). Kennzeichen: klarerer Strichstärkenkontrast senkrechter und waagrechter Linien, fast senkrechte Achsneigungen der Rundungen. Nach ihrem Vorbild schuf Stanley Morison 1932 die Times New Roman für die Zeitung The Times. Im DTP eine der am häufigsten benutzten Schriften.

Banding
Ein Fehler der Drucker- oder Belichterausgabe, bei dem Streifen im Druckbild auftreten.

Tim Berners-Lee
Tim Berners-Lee war die treibende Kraft hinter der Entwicklung des WWW (World-Wide-Web). Er programmierte den ersten WWW-client und -server und definierte Standards wie z.B. URL, HTML und HTTP während seiner Zeit am CERN in Genf. Tim arbeitet gegenwärtig am Laboratory for Computer Science (LCS) am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er leitet ausserdem das W3-Consortium.

Bézierkurven
Das Verfahren zum Zeichnen von Kurvenzügen und Flächen mit dem Computer basiert auf einem vom französischen Mathematiker Pierre Bézier entwickelten Algorithmus. Die Stützpunkte (auch Ankerpunkte) und Steuerpunkte werden durch (gedachte) Polygonseiten verbunden. An diese nähert sich eine darzustellende Kurve an. So gibt die Polygonform annäherungsweise die Form der Kurve wieder. Die Steuerpunkte halten zudem den Kurvenzug in seiner Bahn.

Binär

Beim Binärsystem werden alle Zahlen, Zeichen und Daten durch die Zeichen 0 und 1 dargestellt.

BinHex
BinHex ist ein Kodierungsverfahren, das binäre Daten in ASCII-Zeichen konvertiert. Jede Datei gleich ob eine Grafikdatei, eine Textdatei oder eine binäre Programmdatei kann in das BinHex-Format konvertiert werden. Es ist besonders hilfreich um Daten von einer Plattform zu einer anderen (z.B. Unix>Mac oder DOS>Mac oder umgekehrt) zu übertragen, da fast alle Computer ASCII-Dateien verarbeiten können. Speziell viele e-mail-Programme verfügen über einen eingebauten BinHex-Encoder oder Decoder um Dateianhänge zu versenden oder zu empfangen. BinHex ist desweiteren ein sehr gängiges Format für Macintosh-Dateien. BinHex-kodierte Dateien haben hier meist die Dateinamenerweiterung «.hqx».

Bit
Die fundamentale Einheit für die Speicherung von Informationen auf einem Computer, dessen Wert entweder eine Null oder eine Eins sein kann.

BMP

Abgeleitet von dem Begriff Bitmap. BMP steht für das Windows-eigene Bitmap- Bildformat und wird bei entsprechenden Dateien an deren Namen angefügt.

Blindprägung
Sonderdruckverfahren, bei dem eine Gravur und als Gegenform eine Matritze unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Man unterscheidet Hochprägungen (erhabenes Motiv), Tiefprägungen (vertieftes Motiv), mehrstufige Prägungen (verschiedene Ebenen) und Reliefprägungen (räumlicher Effekt mit dreidimensionalen Verläufen).

Blindtext
Willkürlich abgesetzter Schneidetext, der in das Layout einmontiert wird und Schriftart, Schriftgrösse, Zeilenabstand und Umfang des vorgesehenen Textes simuliert.

Blooming

In der digitalen Fotografie das Überlaufen der elektrischen Ladung zwischen CCD-Elementen. Die Ursache hierfür ist eine starke Überbelichtung. Als Ergebnis erscheinen Streifen oder weisse Löcher, die sich in den Bildern um die Lichtquellen oder Reflexionen herum bilden.

Len Bosack
In den frühen 80ern, leitete Len Bosack das Computer-System Wissenschaftsbereichs der Stanford University.
Seine Frau, Sandy Lerner, leitete das Computersystem der Handelsschule der Universität. Sie suchten damals nach einem Weg beide Anlagen miteinander zu verbinden. 1984 entwickelten Lerne und Bosack Hardware und Software zu einem Gerät, das es ermöglichte dass beide Netze miteinander kommunizieren konnten. So entstand an der Stanford Universität ein einziges grosses Netzwerk. Heute nennt man solche Geräte, die Datenpackete von einem Computer zu einem anderen weiterleiten, Router. Als Standford den beiden bei der Vermarktung dieses Produktes im Wege stand, gründeten sie eine Firma mit Namen CSICO Systems. Heute bestehen 70-80% der Infrastruktur des Internets aus Cisco-Routern.

Browser
Ein Navigationsinstrument für das World Wide Web (WWW). Der Browser setzt den HTML-Code in das eigentliche Dokumentenformat für den Bildschirm um und interpretiert die Aktionen des Benutzers, indem er die Mausklicks auf einen Link in die passende Adresse (URL) umwandelt. Die leicht bedienbaren Steuerprogramme zeigen Bilder und Texte, spielen Videosequenzen oder Tonfolgen ab und führen per Mausklick zu weiteren Informationen. Ihre bekanntesten Verteter, der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Navigator, helfen Internet-Nutzern beim Surfen in der Datenflut. Durch einfaches Klicken auf Vorwärts- oder Rückwärtspfeile blättern die Anwender zwischen den Web-Seiten, Tippen ist meist überflüssig.

Bubblejet-Verfahren

Eine Tintenstrahl-Drucktechnologie, bei der ein Heizelement die Tinte so stark erhitzt, dass sich eine Gasblase (bubble) bildet, die die Tinte aus der Düse drückt. Nach dem Abschalten des Heizelements entsteht ein Unterdruck, der neue Tinte aus dem Reservoir ansaugt. Bei diesem Verfahren verwenden einige Geräte unterschiedliche Tintensorten für den Normal- und den Fotodruck, um bei der Bildwiedergabe eine besonders gute Qualität zu erreichen.

Byte
8 Bits geben ein Byte.

Cache
Der Bereich im RAM eines Computers, in dem temporär häufig benötigte Daten gespeichert werden. Auf den Cache kann sehr viel schneller zugegriffen werden als auf Festplatten oder CDs.

Cascading Stylesheets
Verfahren in neueren HTML-Versionen, bei dem sich Formatierungsvorgaben in Stylesheets festlegen lassen, die jeweils aufeinander aufbauen. So kann der Publisher pauschale Layoutänderungen für Dokumente oder sogar Web-Sites sehr ökonomisch vornehmen.

CCD
(Abk. für engl. charge coupled device) dt. = ladungsgekoppelter Speicher): Spezielle elektronische Bausteine, die insbesondere bei Scannern häufig Verwendung finden. Die als schmale Zeile nebeneinander angeordneten optoelektronischen Sensoren tasten eine Vorlage Zeile für Zeile fotografisch ab und zerlegen das aufgenommene Bild in Tausende von winzigen Bildpunkten. Inzwischen gibt‘s auch Flächen-CCD-Elemente, die in digitalen Kameras zum Einsatz kommen.

CD-ROM
Compact Disc Read Only Memory. Sowohl Speicherformat für Compact Discs, die der Benutzer am Computer einsetzt, als auch Bezeichnung für eben diesem Format entsprechende Compact Discs.

CD-ROM XA
XA steht für Extended Architecture und bezeichnet einen Standard, den man 1991 festgelegt hat. Er gilt als eigentlicher Multimedia-Standard, der es ermöglicht, Bild, Text, Ton und Programmcode quasi gleichzeitig zu nutzen. Diese erweiterte Architektur der CD-ROM erlaubt unter anderem den interaktiven Zugriff auf die Dateien.

CD-RW
(Abk. für engl. compact disc rewritable): Eine wiederbeschreibbare CD, die von den meisten neuen normalen CD-Laufwerken gelesen und von speziellen CD-RW-Recordern beschrieben werden kann. Beim Brennen einer CD-RW verändert ein Schreiblaser eine auf einer goldenen Reflexionsschicht liegende hauchdünne Schicht aus organischer Farbe (Cyanin, Pthalo-Cyanin) so, dass Zonen entstehen, die den lesenden Laser vollständig oder diffus reflektieren, was der Information 0 oder 1 entspricht.

Steve Case
Im Jahr 1985 gründete Steve Case eine neue Firma mit dem Namen Quantum Computer Services. Quantum entwickelte ursprünglich Online Dienste für Personal Computer, die mit Commodere begannen und sich aber bald schnell weiterentwickelten. 1991 entschied sich Quantum dazu, diese Dienste auf weitere Computersysteme auszuweiten. Dieses Wachstum führte ausserdem zur Umfirmierung von Quantum in America On-Line (AOL). Trotz mehrerer grösserer organisatorischen und technischen Pannen hat AOL mittlerweile über 8 Millionen Mitglieder, mehr als 6000 Beschäftigte und beinahe 2 Milliarden US$ Umsatz und ist damit der weltgrösste Online-Anbieter. Der Schlüssel zu diesem Erfolg war der Aufbau einer eigenen Online-Gemeinschaft basierend auf dem Ziel die Kommunikation zwischen den Mitgliedern zu vereinfachen und zu verbessern (e-mail, Foren etc.) Im November 1998 übernahm AOL für den Aktienwert von 4.2 Milliarden US$ die Netscape Communications.

CGI
Common Gateway Interface bezeichnet eine Schnittstelle, über die Informationen zwischen einem World Wide Web-Server und einem CGI-Programm ausgetauscht werden. Ein CGI-Programm ist jedes Programm, das dafür entwickelt wurde Daten entgegenzunehmen und weiterzuleiten die den CGI-Spezifikationen entsprechen und kann mit jeder Programmiersprache wie z.B. C, Perl, Java oder Visual Basic geschrieben werden. CGI-Programme sind die üblichste Methode, wie Web-Server dynamische Daten aus Datenbanken entgegennehmen und in strukturierter Form dem Benutzer auf einer Webseite darbieten, bzw. Daten aus Formularfeldern and Datenbanken zur verarbeiten weitergeben. Immer häufiger werden aber auch Skripte, die Web-Benutzern ein dynamisches Feedback bieten, auf den Rechnern der Benutzer ausgeführt anstatt auf dem Webserver selbst. Solche Programme können z.B. Java Applets, Java Scripts oder ActiveX Controls sein.

Chatboxes

Möglichkeit zur elektronischen Kommunikation zwischen verschiedenen Internet-Nutzern. Darüber hinaus lassen sich Chatboxes in Web-Sites integrieren, um auf diese Weise beispielsweise den Publikumsverkehr zu steigern.

CIE Color Model
Das CIE-Farbmodell basiert auf der menschlichen Wahrnehmung von Farbe und wurde von der Commission Internationale de l‘Eclairage ins Leben gerufen. Obwohl es als das genaueste Farbmodel gilt, ist CIE für einige Technologien unbrauchbar, so wie z.B. Drucktechnik und Farbmonitore die auf CMYK- und RGB-Farben basieren. Aber das CIE-Farbmodel eignet sich sehr gut als Referenz-Farbraum, der benutzt wird, um Farben zwischen unterschiedlichen Farbräumen zu transferieren.

CIELAB
(Auch CIE 1976 L*a*b): Ein im Jahr 1976 definierter Farbraum zur Darstellung von Farbe in einer dreidimensionalen Matrix. Er erreicht durch die Verwendung einer Adams-Nickerson-Kubikwurzel-Formel eine empfindungsmässig gleichabständige Farbdarstellung und eignet sich vor allem für die Messung kleiner Farbabstände. L steht für Helligkeit, A für den Rot-Grün-Wert, B für den Gelb-Blau-Wert.

CIELUV
(Auch CIE 1976 L*u*v*): Ein ebenfalls 1976 definierter Farbraum, der sich für die Farbspezifikation in der additiven Farbmischung (zum Beispiel Farbfernsehen) oder bei zusammengesetzten Farben eignet. L steht für Helligkeit, U für den Rot-Grün-Wert, V für den Gelb-Blau-Wert.

CIEXYZ
Die CIE definierte diesen Farbraum 1931 als eine dreidimensionale Darstellung sämtlicher wahrnehmbaren Farben. Die konstruktiven trichromatischen Werte (xyz) lassen sich von Spektralkurven ableiten. Zwar entspricht der y-Wert der Helligkeit, doch x und z weichen von den sonst üblichen Angaben über Farbton und Sättigung ab.

Copy-Dot-Funktion
Methode zur punktgenauen Wiedergabe von Filmvorlagen. Hochauflösende Scanner erfassen dabei die Farbauszüge und wandeln sie in Bitmap-Daten um. Innerhalb eines rein digitalen Arbeitsablaufs mit digitaler Plattenbelichtung oder digitalem Druck lassen sich auf diese Art und Weise zum Beispiel als Filme vorliegende Anzeigen in den Workflow integrieren.

Color Rendering Dictionary
Softwarebestandteil des Color Managements von PostScript-Level-2-RIPs; es entspricht den bei Apple als ColorSync Destination Profile bezeichneten Filtern, die Farbdaten für Ausgabegeräte farbmetrisch korrigieren.

Color Look Up Table
Bei Farb-Rasterbildschirmen muss zu jedem Pixel die Farbinformation gespeichert werden. Bei drei Grundfarben und einer Auflösung von 256 Stufen pro Grundfarbe müssten pro Pixel 24 Bit gespeichert werden. Es kann Speicherplatz gespart werden, in dem nicht alle 24 Bit der Farbdefinition bei jedem Pixel gespeichert wird, sondern nur die 8 Bit lange Adresse eines Eintrags in einem speziellen Register, der Color Look Up Table. Wenn jeder Eintrag in diesem Register 24 Bit lang ist und das Register 256 Einträge halten kann, können hiermit 256 Farben von 16 Millionen möglichen Farben zur Verfügung gestellt werden. Einfache Geräte können oft nur 16 von 256 möglichen Farben anzeigen, da ihre Look Up Table nur 16 Einträge zu je 8 Bit halten kann. Der Benutzer kann den Inhalt dieser Tabelle ändern und damit Farben überbetonen oder Ersetzen (Falschfarbendarstellung). Voreinstellungen sind vorhanden.

Color-Management-System
(CMS): Eine Software, die entweder auf der Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, dass die Ausgabe in möglichst hohem Masse der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Publishingsysteme, das heisst, es stimmt Eingabe- und Ausgabeeinheiten aufeinander ab.

ColorSync
Das Color-Management-System (CMS), das Apple ins Macintosh-Betriebssystem integriert hat.

CompactFlash-Karte
Eine verkleinerte Ausführung der -PC-Karte mit nahezu identischer Technik, die jedoch nur 43 mal 36 mal 3,3 Millimeter gross ist. Den Kartentyp entwickelte der amerikanische Hersteller Sandisk, mittlerweile gibt es jedoch auch zahlreiche andere Anbieter. Mittels eines PC-Karten-Adapters finden die Karten auch in entsprechenden Laufwerken diverser Digitalkameras Verwendung.

Computer-to-plate
(CTP): Das Belichten der Daten aus dem Computer erfolgt direkt, also ohne Umwege über Filme, auf die Druckplatte. Diese Aufgabe übernehmen speziell dafür geeignete Belichter und Druckplatten.

Corporate Design
Nicht zu verwechseln mit Corporate identity. Einheitlicher unverwechselbarer visueller Auftritt eines Unternehmens. Dieser manifestiert sich in Firmenlogo, Hausfarbe und -schrift, in der Gestaltung von Geschäftsausstattung, Manuals, Katalogen und Prospekten, Verpackungen, Messeständen, Gebäude- und Fuhrparkbeschriftung. Dazu zählen auch das Produktdesign und die Architektur der Firmengebäude.

Corporate Identity

Umfasst die Unternehmensleitlinien, Corporate communication (Unternehmenskommunikation wie Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Hauszeitschrift), Corporate behaviour (Leitlinien bezüglich des Verhaltens der Mitarbeiter in Problemsituationen und ihres Umgangs untereinander und mit externen Partnern) und das Corporate Design eines Unternehmens

CPSI
(Abk. für engl. Configurable PostScript-Software-Interpreter): Ein PostScript-RIP auf Softwarebasis, den die Firma Adobe Systems, die Erfinderin von PostScript, als OEM-Produkt für Soft- und Hardwarehersteller anbietet. Es lässt sich modular unterschiedlichen Rechnerplattformen, zum Beispiel Apple Macintosh und Sun Sparc, anpassen.

CTR
(Abk. für engl. Click-through-rate): Die Klickrate misst den prozentualen Anteil der Besucher einer Web-Site, die auf einen Werbebanner und den dort enthaltenen Link klicken.

Datenkompression
Bezeichnet einen Vorgang, bei dem elektronische (digitale) Daten in ihrem Umfang reduziert werden können. Mit Datenkompressionsverfahren werden digitale Audio- und vor allem Videodaten auf einen Bruchteil ihres ursrünglichen Datenvolumens reduziert, um sie schneller transportieren zu können und um Speicherkapazitäten zu sparen.

Densitometer
Gerät zur Messung der Schwärzungen fotografischer Schichten bei der Qualitätskontrolle und der Belichterkalibrierung sowie zur Erfassung des Dichteumfangs von fotografischen Vorlagen.

Dial-up Access
Dial-up bezieht sich auf die Verbindung von einem Gerät zu einem Netzwerk über ein Modem und eine Telefonleitung. Dial-up ist das gleiche, wie eine Telefonverbindung für die Sprachübermittlung, nur dass hier beide Teilnehmer Computer sind. Mittlerweile basiert der Dial-Up Service von den meisten Dienstanbietern nicht mehr auf analoge Leitungen sonder auf digitale wie ISDN.

Digital Modem
Beide Begriffe schliessen sich eigentlich aus, weil ein Modem ja ein analoges Telefonsignal verarbeitet. Viele Hersteller, die ISDN Adapter vertreiben bezeichnen ihre Geräte aber als digitale Modems, weil die Masse der Konsumenten mit dem Begriff Modem mehr anfangen kann.

Digitalproof

Der Proof ist eine Art Andruck, welcher mit allen gängigen Farbdruckern - Thermotransfer-, Thermosublimations- oder Tintenstrahlprintern - ein Vorprodukt erzeugt, das dem späteren Druckergebnis möglichst nahekommt. Es entsteht direkt auf Grundlage der Bilddaten, ohne eine vorherige Belichtung von Filmen. Im Gegensatz dazu benötigen fotografische Andrucke, wie zum Beispiel das Cromalin-Verfahren, Matchprint von der Firma 3M und klassische Andrucke auf Druckmaschinen, weiterhin Filme.

DIN-Formate
genormte Papiergrössen im Geschäfts- und Behördenverkehr; nächstkleineres DIN-Format entsteht durch Halbieren der Längsseiten des Ausgangsformates
DIN A0 = 1188 x 594 mm
DIN A1 = 840 x 594 mm
DIN A2 = 594 x 420 mm
DIN A3 = 420 x 297 mm
DIN A4 = 297 x 210 mm
DIN A5 = 210 x 148,5 mm
DIN A6 = 148,5 x 105 mm
Desweiteren gibt es noch die jeweils grösseren DIN B..- und DIN C..-Reihen

DIN 16518
Einteilung der Druckschriften aus dem Jahr 1964(Neuklassifizierung ist in Arbeit) nach Schriftgattungen unter kulturhistorischem und formalem Aspekt (Duktus, Serifen und Buchstabenrundungen) in 11 Klassen:
I Venezianische Renaissance-Antiqua
II Französische Renaissance-Antiqua
III Barock-Antiqua
IV Klassizistische Antiqua
V Serifenbetonte Linear-Antiqua
VI Serifenlose Linear-Antiqua
VII Antiqua-Varianten
VIII Schreibschriften
IX HandschriftlicheAntiqua
X Gebrochene Schriften
Xa Gotisch
Xb Rundgotisch
Xc Schwabacher
Xd Fraktur
Xe Frakturvarianten
XI Fremde Schriften

Dithering
Simulation zusätzlicher Graustufen und Farben durch das Verwenden von Punktmustern (Raster). Mit Hilfe des Ditherings erreicht man eine effektiv höhere Farb- und Graustufenanzahl, als das Ausgabegerät eigentlich wiedergeben kann. Wie bei Halbtonbilder kommen Punktmuster zum Einsatz. Allerdings sind beim Dithering die Punkte gleich gross, während sie bei Halbtonbilder differieren dürfen. Das Verfahren macht sich eine Eigenheit des menschlichen Auges zunutze: Dieses nimmt nämlich ab einem gewissen Abstand bestimmte Farbzusammensetzungen nicht mehr als einzelne Farben, sondern als Zwischenfarben wahr. Ein Nachteil des Ditherings besteht darin, dass es die Auflösung verringert. Bei einem Laserdrucker mit 300 dpi beträgt die reale Auflösung bei einer 2-mal-2-Matrix nur noch 75 dpi (300 durch 4). Nach demselben Prinzip lassen sich Zwischenfarben auch bei Farbdruckern erzeugen.

DLL
(Abk. für engl. dynamic link library): Windows Datei mit Programmroutinen, auf die Applikationen zurückgreifen Können. Spart Speicherplatz, da mehrere Anwendungen diese Dateien nutzen und die Routinen nicht selbst besitzen müssen.

DNS
Abkürzung für Domain Name System (oder Service), eine Internet-Service der Domain-Namen in IP-Addressen übersetzt. Weil Domain-Namen (www.meinserver.de) Klartext sind, sind sie für uns Menschen leichter zu merken. Die Adressen im Internet basieren aber auf reinen Nummern-Codes, deshalb muss es jedesmal, wenn man so eine Klartext-Addresse eingibt, einen Domain Name Service geben, der die Übersetzung vornimmt. www.meinserver.de wird dann zu 198.105.232.4. Und jede Addresse darf nur einmal auf der Welt benutzt werden, weil sie absolut eindeutig sein muss. Das DNS system stellt zudem ein eigenes Netzwerk dar. Wenn ein DNS-Server einen bestimmten Domain-Namen nicht erkennt fragt er den nächsten und so weiter bis die IP-Addresse identifiziert ist.

Druckkennlinie
gibt die Abweichung der Grösse des gedruckten Punktes vom Punkt auf dem Film bzw. der Platte an; wichtig zum Abgleich zwischen An- und Fortdruck; wird zur Korrektur des Belichters benutzt.

Drucklack
Farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die mit einer normalen Druckmaschine augebracht wird; erhöht die Abriebfestigkeit und den Glanz des Druckproduktes

DTD
Abkürzung für Document Type Definition, einer Beschreibung für SGML und XML-Dokumente, die festlegt wie markup tags von dem Programm das so ein Dokument darstellt, interpretiert werden sollen. Der HTML-Standard ist z.B. solch eine Spezifikation (DTD), die einem Webbrowser sagt, wie er eine HTML-Datei für den Benutzer darstellen soll. XML verspricht die Erweiterung der Formatierungsmöglichkeiten von Web-Dokumenten durch die Unterstützung zusätzlicher DTD‘s.

DVD
(Abk. für engl. digital video disc oder digital versatile disc [versatile=vielseitig]): Von einer Gruppe von CD-Herstellern, der unter anderem Sony, JVC, Philips, Toshiba, Pioneer, Mitsubishi, Hitachi, Time Warner und Matsushita angehören, eingeführtes Speichermedium mit einem maximalen Speichervolumen von 7,2 Gigabyte. Für die DVD gibt es drei Standards: die Movie Disc zur Speicherung von digitalen Videos, die Music Disc als Nachfolger der bisherigen CDs und die DVD-ROM als Nachfolger der CD-ROM für Computer.

Dynamic HTML (DHTML)
Eine Web-Dokumenten-Architektur zur Darstellung von animierten Inhalten im Web, die sich aus Cascading Stylesheets und Scripts zusammensetzt. So lassen sich mit Hilfe von Java und ActiveX zum Beispiel Web-Seiten um Mouse-Over-Effekte bereichern. Dies erlaubt das neue Objektmodell im HTML 4.0. Daraus folgt allerdings auch, dass lediglich die aktuellen Versionen der Browser in der Lage sind, die zusätzlichen Seitenelemente darzustellen. Bei der Umsetzung von DHTML verfolgen die beiden verbreitetsten Browser, Netscape Navigator und Internet Explorer, unterschiedliche Konzepte. Für DHTML liegt bislang noch keine verbindliche Definition des W3-Consortiums vor.

Dynamic Fonts
Vom Softwarehersteller Netscape in Anlehnung an Dynamic HTML benanntes Verfahren zur Einbettung von Schriften in Web-Dokumente. Es beruht auf der True-Doc- Technologie des Unternehmens Bitstream. Dynamic Fonts gewährleisten die korrekte Darstellung einer Web-Site, da alle für die Gestaltung der Site genutzten Schriften gleichzeitig mit der Web-Site auf den Rechner des Nutzers übertragen werden. Das Extrahieren der Typen durch den Betrachter ist allerdings nicht möglich, so dass die Lizenzbestimmungen der Schriftenanbieter gewahrt bleiben. Bisher unterstützt nur Netscape Navigator 4.0 Dynamic Fonts.

Ethernet
Lokale Netzverbindung zwischen Computern innerhalb eines Gebäudekomplexes mit hoher Übertragungsrate.

Euroskala
Die Euroskala oder Europaskala ist eine in Europa verwendete normierte Farbtabelle, die für die im Vierfarbdruck eingesetzten Druckfarben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz (CMYK) die Druckreihenfolge, die Sättigung und den Farbton festlegt. Die Skala liegt als Nachschlagewerk oder Farbatlas vor und gibt die im Druck möglichen Farbtöne wieder.

Farbkalibrierung
Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten sämtliche eingesetzten Geräte, etwa Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter, aufeinander abgestimmt sein, so dass sie numerisch festgelegte Werte für Cyan, Magenta, Gelb und den Schwarzanteil Übereinstimmend darstellen.

Farbmanagement

llgemeine Bezeichnung für Systeme von verschiedenen Herstellern zur Farbkalibrierung von allen an der Farbbildbearbeitung beteiligten Komponenten, zum Beispiel von Scannern, Bildschirmen und Farbprintern.

Farbprofil
Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Mass. Jeder Scanner, Monitor oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik. Zusätzlich ändert sich diese individuelle Charakteristik eines Geräts im Laufe der Zeit. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines Geräts zu beschreiben. Entweder liefert der Hersteller die Profile oder der Nutzer erstellt mit Hilfe entsprechender Tools individuelle Farbprofile für seine Geräte. Aufgrund der Profile stimmt dann das Color-Management-System die einzelnen Komponenten aufeinander ab.

Farbtiefe
Bei der Farbdarstellung am Rechner die Anzahl der Speicherbits, die einer Grafikkarte oder einem -controller pro Bildpunkt einer Farbe für die Klassifizierung des Farbwerts in jeweils Rot, Grün und Blau zur Verfügung stehen. Mit 8 Bit lassen sich beispielsweise 256 Farbnuancen für jede der drei Grundfarben unterscheiden, aus denen sich 16,7 Millionen Farbnuancen mischen lassen.

FlashPix
Bilddatenformat, das unterschiedliche Auflösungsstufen innerhalb eines Dokuments in unabhängigen Ebenen ablegt, so dass der Rechner immer nur die Informationen für den vom Betrachter gewünschten Ausschnitt und die gewählte Auflösung in den Arbeitsspeicher laden muss. Die Unternehmen Live Picture Microsoft und Hewlett-Packard haben das Format entwickelt und im Juni 1998 eingeführt. Ein Zusammenschluss dieser und anderer Hersteller kümmert sich unter dem Namen Digital Imaging Group (DIG) um die Verbreitung des Formats, unter anderem zur Darstellung skalierbarer Bilder im World Wide Web.
Fraktale Kompression
Ursprünglich von den US-amerikanischen Mathematikprofessoren Michael F. Barnsley und Alan D. Sloan entwickeltes Verfahren, das Bilder mit Formen der fraktalen Geometrie beschreibt und so die Datenmenge enorm reduziert. Basis der zukünftig wohl wichtigsten Kompressionsverfahren.

FTP-File Transfer Protocol
Ein Protokoll, das die Dateiübertragung zwischen zwei Computersystemen regelt und auf TCP basiert. Mit Anonymus FTP kann jeder, der einen Internet-Zugang besitzt, Dateien direkt von FTP-Servern ziehen, ohne dafür eine spezielle Kennung oder ein Passwort zu verwenden.

Grauwert
Der Grauwert gibt den Schwärzungsumfang eines bestimmten Grautons in einem Halbtonbild an.

Grotesk
nannte man im 19. Jahrhundert bei deren Aufkommen die serifenlosen Antiqua-Formen (vgl. dort), weil sie den Zeitgenossen eben so erschienen; heute eher ungebräuchlich.

Halbunziale
In der Spätantike (4. bis 8. Jahrhundert) gebräuchliche Schrift, die Elemente der Majuskelcharakter tragenden Unziale mit solchen der Minuskelkursiven (Betonung der Ober- und Unterlängen) verbindet.

HSR
(Abk. für engl. High Dynamic Range): Von der Firma Leaf entwickeltes Bildspeicherformat, das mit 16 Bit Farbtiefe je Farbe arbeitet und daher wesentlich mehr Farbdynamik speichert als Formate, die auf 8 Bit Farbtiefe je Farbe basieren.

HDTV
(Abk. für engl. high definition television): Standard für hochaufgelöstes digitales Fernsehen.

Heissfolienprägung
Hochdruckverfahren, bei dem anhand eines Messing-, Kupfer. oder Magnesiumklischees eine aus mehreren Schichten bestehende Heissprägefolie auf den Bedruckstoff aufgesiegelt wird. Dazu bedarf es Temperaturen zwischen 100 und 200 Grad. Häufig finden Metallic- (Gold und Silber) oder Emaillefarben (matt und im Vergleich zum Offset besonders deckend) Verwendung. Die Motive einer Heissfolienprägung sind nicht erhaben, lassen sich aber mit Blindprägung kombinieren.

Hexachrome
Spezielles Separationsverfahren der Firma Pantone für den Druck mit sechs Farben. Neben den üblichen Farben für den Vierfarbendruck (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) zieht man bei Hexachrome zusätzlich einen Grün- und Orangeton heraus, die dann als fünfte und sechste Farbe mitgedruckt werden. Dadurch erweitert man den Farbraum des Vierfarbendrucks und kann Farben drucken, die bis dahin nicht möglich waren. Pantone gibt an, dass sich mit der Hexachrome-Separation und den dazugehörigen Druckfarben 90 Prozent der Farben der Pantone-Skala ausgeben lassen.

Hinting
Ein wichtiger Vorgang bei der Produktion einer Schrift ist das Hinzufügen der Hints für die Bildschirmdarstellung. Softwares unterstützen das sogenannte Hinting, indem sie mit Methoden der Bildbearbeitung repräsentative und wiederkehrende Buchstabenteile erkennen, beispielsweise Balken, Überhänge an Schriftlinien und Serifen. Für jedes erkannte teil generiert die Software entsprechend dem Schriftformat (PostScript oder TrueType) standardisierte Folgen von Hints zur optimierten Darstellung, die in sämtlichen Punktgrössen gleichmässig wirken. So lässt sich eine deutliche Verbesserung des Lesbarkeit am Bildschirm erzielen.

Hints
Bei PostScript-Schriften vom Lizenzgeber Adobe lange geheimgehaltene Codierungen, die das typische Charakteristikum des jeweiligen Fonts auch bei kleinen Schriftgraden und/oder groben Auflösungen erhält.

HKS
Farbsystem von Sonderfarben. Es gibt verschiedene Farbreihen: K - für gestrichene Papiere N - für ungestrichene Papiere E - für Endlospapiere Z - für Zeitungspapiere

Homepage
Die Leitseite einer Website (WWW-Angebot). Normalerweise enthält diese Seite entweder ein Inhaltsverzeichnis oder Links zu den wichtigsten Seiten dieses Angebotes.

Hotspot
(engl., dt. = Brennpunkt): Ein Bereich auf dem Bildschirm, der ein bestimmtes Ereignis hervorruft, wenn er per Mausklick aktiviert wird. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Link im Web, um das Starten einer Animation oder um eine Hypertext-Hilfe handeln.

HTML
(Abk. für engl. hypertext markup language): SGML-Erweiterung bezüglich der Einbindung von Bildern und Verbindungen zu anderen HTML-Seiten. Wichtigstes Datenformat im Web.

HTTP

(Hypertext Transfer Protocol)
Protokoll das den Austausch von HTML-Seiten zwischen World-Wide-Web-Servern und Clients (Browser) über ein Netzwerk regelt.

Hybrid
Bezeichnung für Systeme, die zwei oder mehr «elektronische Welten» in sich vereinen. Als hybrid bezeichnet man z.B. Multimedia-Systeme, die sowohl mit analogen als auch digitalen Signalquellen arbeiten (additives Multimedia) oder Hybrid-CD-ROMs. Darunter versteht man zum einen CD-ROMs, die auf Macintosh- und Windows-Computern lauffähig sind (Mac-und Windows-Welt), zum anderen CD-ROMs mit Internet-Zugang (online und offline).

Hyperlink
Anklickbarer Verweis auf eine Textpassage, ein Dokument oder eine Mediakomponente. Dabei spielt es keine Rolle, auf welchem Server die Dokumente liegen.

ICC
(Abk. für engl. International Color Consortium): Wichtige Hersteller von PrePress-Produkten arbeiten in diesem Komitee unter der Federführung der Fogra (Deutsche Forschungsgemeinschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e. V.) zusammen, um die Handhabung von Farbbildern und von -profilen so zu standardisieren, dass sich Color Management in Zukunft unabhängig von Plattformen und Applikationen realisieren lässt.

Interface (Schnittstelle)
Sowohl Stecker und Steckdosen, die Hardware untereinander verbinden (Computer mit Peripheriegeräten), als auch die Bedienungselemente eines Geräts (Knöpfe, Tastatur, Maus), also die Schnittstelle zum Benutzer. Bei Computern betrifft dies ausserdem die Gestaltung dessen, was der User auf dem Monitor sieht, da hierüber die Bedienung erfolgt. Bei Verwendung von Piktogrammen (Icons), Dialogfenstern und zeichnerisch dargestellten Bedienungsknöpfen spricht man auch von grafischer Benutzerschnittstelle, Graphical User Interface, kurz GUI.

Inch
Ein Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter.

Irisdruck
Farbdruck, bei dem mehrere Farben im Farbkasten nebeneinander liegen, auf den Farbwalzen ineinander verlaufen und so die Druckplatte in Bahnen oder Streifen mehrfarbig einfärben.

ISO-9660-Standard
Ein Standard für CD-ROMs, der es erlaubt, die Daten von ein und derselben CD auf verschiedenen Betriebssystemen, zum Beispiel auf Unix-, DOS- oder Apple-Computern zu lesen. Im ISO-9660-Standard gibt es drei sogenannte Ebenen für den Datenaustausch (levels of interchange). Wenn von ISO-9660-Discs die Rede ist, meint man in der Regel das sogenannte Interchange-Level-1, das ähnliche Schranken setzt wie das MS-DOS-Dateisystem. Es beschränkt zum Beispiel die Länge des Dateinamens auf nur 8 Zeichen. Zahlreiche Mac-CD-ROMs benutzen das Dateisystem HFS von Apple.

IT-8
Testvorlage, mit deren Hilfe viele Hersteller CMS-Scannerprofile produzieren. Das Profil entsteht, indem der Anwender diese Vorlage einliest und das Bild durch das CMS mit den digital gespeicherten Originaldaten vergleichen lässt. Das Farbmanagement errechnet daraus Korrekturwerte, ein Farbprofil, um auf diese Weise bei den folgenden Scans die Fehler des Eingabegeräts auszugleichen.

ISDN (Integrated Servicies Digital Network)
Digitales Kommunikationsnetz der Telekom, mit dem Sprache, Texte und Bildvorlagen übertragbar sind. Das ISDN-Netz wird auch als schmalbandiges Kommunikationsnetz bezeichnet; es soll später in ein breitbandiges Netz integriert werden.

ISP (Internet Service Provider)
Anbieter von Internet-Diensten, der einen Zugang zum Internet anbietet und Internet-Auftritte zum Abruf auf seinen Webservern bereithält.

ISO (International Organizations for Standardization)
Internationales Normungsgremium, das Standardisierungsvorschläge ausarbeitet und Empfehlungen verabschiedet, die international beachtet werden und als Norm gelten können.

Java
Eine schon vor einiger Zeit von der Firma Sun entwickelte, einfache Programmiersprache, die unabhängig ist vom verwendeten Computertyp. Interessant für jedermann ist Java erst, seitdem über die WWW-Sprache HTML Java-Programme aufgerufen werden können: Stösst der WWW-Browser auf einen entsprechenden Vermerk, lädt er automatisch die passende Java-Datei und führt sie aus. So lassen sich bewegliche oder sich selbst verändernde WWW-Seiten und andere neue Möglichkeiten realisieren.

Java-Applets
Java-Programme, die der empfangende Rechner interpretiert, anstatt sie zu kompilieren. Das heisst, der Programmcode wird erst auf dem Computer des Users beim Aufruf der Software Zeile für Zeile in Echtzeit übersetzt und ausgeführt. In der Praxis bedeutet dies, dass Applikationen nicht mehr auf der Maschine residieren müssen, auf der der Anwender sie nutzt. Sie müssen auch nicht für die spezielle Maschine geschrieben sein, die sie ausführen soll. So Können Java-Softwares irgendwo im Internet liegen und ein anderer, ins Netz integrierter Computer führt sie aus. Die Voraussetzung für die Nutzung ist der etwa 45 Kilobyte Memory beanspruchende Java-Interpreter, der in den ebenfalls von Sun entwickelten Web-Browser HotJava integriert ist.

JavaScript
Skriptsprache von Netscape, die wie Java im Browser interpretiert und ausgeführt wird.

InterNIC
So nennt man den Zusammenschluss mehrerer Dienste des Internet, öffentliche Belange betreffend, wie zum Beispiel die Registrierung von Internetadressen, diverse Datenbanken usw. Das InterNIC stellt eine Vielzahl eigener Ressourcen und Dienste im Internet zur Verfügung

JPEG
Gescannte Abbildungen benötigen viel Speicherplatz, besonders wenn sie farbig sind und eine hohe Auflösung haben. Verschiedene Verfahren ermöglichen es, durch Kompressionsalgorithmen diesen Platz zu reduzieren, wobei die JPEG (Joint Photographic Expert Group)-Kompression weit verbreitet ist. Dieses Verfahren zerlegt die Bilder in Flächen von 8 mal 8 Pixeln und komprimiert sie mit Hilfe einer diskreten Cosinus-Transformation. Die JPEG-Kompression geht allerdings nicht verlustfrei vonstatten. Je höher der Kompressionsgrad, desto mehr Bildinformationen gehen verloren. Um den Verlust an Information zu beschränken, tut der Anwender gut daran, sämtliche Korrekturen zunächst in dem unkomprimierten Bild auszuführen und es erst dann für die endgültige Speicherung zu komprimieren. Insbesondere ein mehrfaches Komprimieren und Dekomprimieren mit unterschiedlichen Kompressionsgraden kann schnell zu Bildern führen, denen es sowohl an Textur als auch Farbe fehlt.
Kelvingrade
Masseinheit für die Farbtemperatur. Für die Beurteilung von Durchsichtsvorlagen wird eine Lichtquelle mit 5OOO K (Kelvin) eingesetzt, für Aufsichtsvorlagen mit 6500 K

Klassizistische Antiqua
Form der Antiqua im ausgehenden 18. Jahrhundert, abgeleitet aus Kupferstecherschriften mit dünnen, übergangslos angesetzten, waagerechten Serifen Beispiele sind Bodoni, Century oder Walbaum.

Klebebindung
Bindeverfahren bei Broschüren. Der Inhalt wird im Bund einige Millimeter abgefräst und mit Heissleim zusammengefügt. Dann wird der Inhalt am Rücken in den Umschlag «eingehängt».

Komplementärfarben
Farbenpaar, das sich im Farbkreis gegenübersteht; ergibt additiv gemischt Weiss und subtraktiv gemischt Schwarz

Lasur

Das Anlegen einer sehr verdünnten Farbe, die den Untergrund und somit auch andere vorher eventuell aufgetragenen Farben noch durchscheinen lässt.

Laufrichtung

vorherrschende Faserrichtung im Papier, bedingt durch Fertigungsprozess in der Papiermaschine

Layer

Viele DTP-Softwares zerlegen Abbildungen oder Layouts in Layer, also verschiedene Ebenen, auf denen sich unterschiedliche Bildteile und Gestaltungselemente befinden. Neuerdings lassen sich in einigen Applikationen auch Funktionen in Layern speichern. Auf die Art bleibt das Originalbild solange unverändert, bis das Programm die Bearbeitungsschritte aus allen Ebenen zur Ausgabe zusammenrechnet.

Linearschriften
Meist serifenlose Schriften, bei denen alle Striche dieselbe Breite haben. Viele scheinbare Linearschriften (wie etwa die Futura) sind überarbeitet und haben unterschiedliche Strichstärken.

Lingo
Skriptsprache der Multimedia-Autorensoftware Macromedia Director, mit deren Hilfe sich Interaktionen und Abläufe programmieren lassen.

Links

(Engl., dt. = Verknüpfungen, Verbindungen): Links sind Verweise auf andere Stellen einer Datei oder auf andere Dateien, die der Anwender per Mausklick ansteuert. Im Gegensatz zum Hypertext-Verfahren fungieren Links im WWW auf Wunsch auch als Verweise auf andere Rechner im Internet oder andere Internet-Dienste, etwa FTP zur Dateiübertragung.

Lithografie
Bezeichnet ein Flachdruckverfahren, das Alois Senefelder Ende des 18. Jahrhunderts erfand und zunächst Steindruck hiess. Die Druckform wird aus Kalkschieferplatten erstellt. Die Steine sind feinporig und nehmen Wasser und Fett auf. Auf die glattgeschliffenen Oberflächen wird mittels fetthaltiger Tuschen oder Kreiden die Zeichnung aufgebracht. So entsteht fettsaurer Kalk, der wasserabstossend wirkt. Durch das Ätzen mit Salpetersäure und Behandeln mit Gummiarabicum werden die zeichnungsfreien Stellen wasseraufnehmend und fettabweisend. Daher nimmt beim Einfärben nur die Zeichnung Farbe an. Der Druck erfolgt mit einer Handpresse. Bis zu 16 Steinplatten werden für farbige Drucke benötigt.

LZW
(Abk. für engl. Lempel Ziv Welch): Im Jahr 1977 von Lempel und Ziv entwickelter und 1984 von Welch zur Verfügung gestellter Kompressionsalgorithmus. Er nutzt die Tatsache aus, dass sich Redundanzen überwiegend in sich wiederholenden Zeichenketten widerspiegeln.

Magnetoptische (MO) Speicher

Bei der MO-Technologie erhitzt die optische Komponente, der Laserstrahl, die magnetisierte Schicht auf dem Medium auf eine Temperatur von zirka 200 Grad Celsius. Erst jetzt kann diese Schicht mit Hilfe eines externen Magnetfeldes umgepolt, also mit Daten beschrieben werden. Nach dem beschreiben kühlt diese Stelle wieder ab und lässt sich ohne neuerliches Erhitzen nicht wieder umpolen, also neu beschreiben.

Mailing List
Eine Diskussionsgruppe wird im Internet einfach mit List bezeichnet. Alle Teilnehmer an dieser Diskussionsgruppe erhalten die gesamte Mail, die an die List gesandt wurde.

MIME
Die Multipurpose Internet Mail Extensions erlauben, nicht nur ASCII-Texte, sondern Daten jeden Formats, wie beispielsweise Bilder, Videos, Musik oder Programme, über E-Mail zu versenden.

Majuskel

Eine nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für Grossbuchstaben, die durch den Begriff Versalien ersetzt wurde.

Mapping
Bezeichnet das Versehen eines 3-D-Körpers mit einem Oberflächenbild. In 3-D-Programmen lassen sich auf diese Weise Objekten Materialstrukturen wie zum Beispiel Holz, Metall oder Marmor zuweisen.

Maske
Begriff aus der EBV. Eine Maske deckt die Bereiche eines Bilds ab, die der Anwender entweder von der weiteren Bearbeitung ausschliessen will oder in denen - unabhängig vom restlichen Bild - die Änderungen stattfinden sollen.

Megabyte
1 Megabyte entspricht 1024 Kilobyte bzw. 1.048.576 Byte.

Meta Tags
Versteckte Informationen in HTML-Seiten. Mit ihrer Hilfe können Suchmaschinen des Internet Seiteninhalte oder Begriffe aufnehmen und in Ihre Verzeichnisstrukturen einordnen.

Minuskel
Eine ältere Bezeichnung für Kleinbuchstaben, die durch den Begriff Gemeine ersetzt wurde.

MMX
PC-Prozessor-Architektur der Firma Intel, die Leistungssteigerungen im Grafik- und Multimedia-Bereich verspricht. Die Voraussetzung dafür sind jedoch speziell für diese Chip-Architektur optimierte Applikationen. MMX-Prozessoren benutzen 57 neue Befehle, die in der Lage sind, mehrere Daten mit Hilfe des SIMD-verfahren (single instruction, multiple data) parallel zu verarbeiten.

Moiré
Optischer Effekt, der durch die Überlagerung zweier oder mehrerer enger Rastermuster, die leicht gegeneinander verschoben sind, entsteht.

Morphing
Leitet sich ab von Metamorphose, Verwandlung. Der Begriff Morphing hat sich in den letzten Jahren im Computer- und Filmbereich durchgesetzt. Er bezeichnet die schrittweise, nahezu unmerkliche Verwandlung eines Objekts, Körpers oder Gesichts in ein anderes, die der Computer errechnet.

Mouse-Over
(auch Roll-Over): Elemente der Bildschirmgestaltung, etwa auf einer CD und im Web, die ihr Aussehen verändern, sobald der Anwender mit dem Mauszeiger darüber fährt. Wandert die Maus weiter, erscheint automatisch die vorherige Grafik. Solche Effekte lassen sich beispielsweise mit JavaScripts realisieren.

MPEG
ist die Abkürzung von Moving Pictures Expert Group, einer Arbeitsgruppe bei ISO, die Datenreduktion bei Bewegtbildaufzeichnung normiert. MPEG-I (auch ITU H.261 genannt, definiert einen Datenstrom von 1,5 MBit/Sekunde (der Standard-Datenrate eine Audio-CD) für Bild und Stereoton, MPEG-II (auch ITU H.262 genannt) einen Datenstrom von 3 bis 10 MBit/Sekunde.

OCR/ICR
(Abk. für engl. optical character recognition/intelligent character recognition, dt. = optische Zeichenerkennung/intelligente Zeichenerkennung): Automatische Texterkennung. Diese Technik verwenden Programme, die in der Lage sind, gescannte Texte, die im Computer nur als Pixelmuster vorliegen, wieder in editierbaren ASCII-Text zu verwandeln. Es gibt zwei Verfahren. Eine OCR-Software erkennt lediglich Texte in einem bestimmten Zeichensatz, da sie in diesem Font gespeicherte Buchstaben mit den digitalisierten Texten vergleicht. Die zweite, etwas flexiblere Lösung arbeitet mit Beschreibungen der grundlegenden Eigenschaften eines Buchstabens: Eine ICR-Software definiert den Buchstaben i als einen senkrechten Strich, über dem ein Punkt schwebt. So kann sie praktisch alle Schriften - ob Grotesk- oder Serifenschriften - identifizieren. Die Erkennungsquoten auch dieser (von den Herstellern als intelligent bezeichneten) Programme liegen zwar sehr hoch (über 99 Prozent), doch dieser Wert bedeutet, dass alle hundert Zeichen ein Fehler auftritt. Für eine A4-Seite sind also Korrekturverfahren mit digitalisierten Lexika notwendig.

One-pass-/SingIe-pass-Technik
Verfahren, mit dessen Hilfe Scanner die drei RGB-Grundfarben (Rot, Grün, Blau) in einem Abtastdurchgang erfassen.

One-shot-Kamera
Digitale Kamera, die mittels einer einzigen Belichtung die Werte für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau sowie für die Luminanz erfasst. Diese Digitalkameras eignen sich auch zur Aufnahme von bewegten Motiven.

OpenGL
(Abk. für engl. Open Graphics Library): Diese plattformübergreifende Programmierschnittstelle ermöglicht es, das Rendering und die Bilddarstellung von Programmen und Grafikkarten zu optimieren. Ursprünglich wurde sie von dem Unternehmen Silicon Graphics entwickelt, das Lizenzen für sie an andere Hersteller, unter anderem an Microsoft, vergibt. OpenGL besteht aus mehreren hundert Funktionen für 2- und 3-D-Objekte, mit deren Hilfe sich Arbeitsschritte wie Modelling, Smooth-Shading oder Texture-Mapping ausführen lassen.

OPI
(Abk. für Open PrePress Interface): Gemeinsam von Aldus und Linotype-Hell spezifiziertes Verfahren für den Austausch von niedrigaufgelösten Bildern (Bildreferenzierung in Layouts) durch deren hochaufgelöste Originaldaten. Dieses besteht im wesentlichen aus Kommentarspezifikationen für die PostScript-Datei und war ursprünglich für die Zusammenarbeit zwischen DTP- und EBV-Systemen gedacht. Heute kommt es in zunehmendem Masse in reinen PostScript-Systemen zum Einsatz.

 

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