CMYK VS. RGB – DIE WICHTIGSTEN UNTERSCHIEDE!

Einer der zentralsten Punkte in der Erstellung von Druckdaten ist die Wahl des richtigen Farbraums. Sie haben bestimmt schon einmal von CMYK oder RGB gehört, dies sind keine chinesischen Begriffe und auch wenn sie nach extremen Fachjargon klingen, treffen wir sie alle täglich an.

Ganz einfach gesagt ermöglicht uns RGB die Darstellung an Bildschirmen, Tablets und Smartphones. CMYK hingegen treffen wir im Druck an – resp. im Vierfarbendruck. Warum brauchen wir aber zwei verschiedene Arten uns die Farben zu mischen?

Der RGB-Farbraum für digitale Bilder

RGB steht für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau, aus denen sich der Farbraum zusammensetzt. Mischen wir diese Farben miteinander können bis zu 16.8 Millionen Farbnuancen entstehen.

RGB sind Lichtfarben, die Farbwahrnehmung entsteht durch das Mischen von Licht. Klingt komisch, ist aber so! Wie bitte soll aus Licht eine Farbe entstehen?

Haben Sie jemals von TV-Druckfarbe oder Smartphone-Tinte gehört? Nein, weil wir an Bildschirmen, Tablets und Smartphones nicht wie im Druck mit Farbe arbeiten können, die wir auftragen, sondern hier ist die Basis eben Licht. Umso mehr Farbe wir dazugeben, umso heller wird das Bild. Deshalb spricht man hier auch von einem additiven Farbmodell. Setzt man alle drei Grundfarben zu 100 % ein, erhält man weiß.

Der CMYK-Farbraum für den Druck

Wie viele Farben braucht Ihr Drucker, um ein farbiges Bild zu drucken? Dazu nutzt er nur 3 Farben – Blau (Cyan), Rot (Magenta), Gelb (Yellow) und der Schlüsselfarbe Schwarz (Key Colour Schwarz). Daraus leitet sich also der Kürzel CMYK ab.

Das Drucken der Farben können wir uns nun so vorstellen, wie wenn ein Maler mit einer Farbpalette, sich die Farben anmischt. Wir kennen es alle, umso mehr Farbe man nimmt und miteinander mischt, umso dunkler wird der Farbklecks. Genau so funktioniert es auch im CMYK-Farbraum: je mehr Farbe aufgetragen wird, desto dunkler wird das Ergebnis. Die Key Colour Schwarz ist aber nötig, weil bei jeweils 100% Farbauftrag von Cyan, Magenta und Gelb kein richtiges Schwarz, sondern lediglich ein dunkles Braun entsteht.

Theoretisch sind im  CMYK-Farbraum über 4 Milliarden Farben möglich. Am Bildschirm angezeigt und gedruckt werden können aber nur sehr viel weniger. Tatsächlich ist der CMYK-Farbraum kleiner als der RGB-Farbraum.

Der CMYK-Farbmodus wird beim Druck verwendet, wie man ihn zum Beispiel vom Drucker zu Hause kennt, und ebenso wie in Ihrer Druckerei.

Für den Druck in CMYK umwandeln

Und genau hier liegt die Herausforderung bei der Erstellung von Druckdaten. Fotos, Bilder und andere Elemente liegen in der Regel in RGB vor und müssen für den Druck in CMYK umgewandelt werden. Da nicht alle Farben eins zu eins von RGB in CMYK übernommen werden können, kommt es zu Farbabweichungen.

Damit es keine bösen Überraschungen gibt, immer im CMYK-Farbraum arbeiten. Also die Druckdaten im Layoutprogramm in CMYK anlegen und darauf achten, dass Bilder beim Exportieren umgewandelt werden. Alternativ kann man diese auch schon vorher in einem Bildbearbeitungsprogramm transformieren. Dabei gehen aber Farbinformationen verloren. Zudem kann man sich den Arbeitsschritt sparen, vor allem, wenn man viele Fotos einbauen möchte.  Will man eine wirklichkeitsnahe Vorschau seiner Daten haben, wie diese nach dem Druck aussehen, am besten den Farbproof im Layoutprogramm einstellen. Einen annähernd wahrheitsgetreuen Eindruck vermittelt aber nur ein kalibrierter Bildschirm. Und auch hier nur ein farbechter.

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2018-10-16T10:44:24+00:00

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